50. Sieg eines Audi R8
So muss der Audi R8 inzwischen mit weniger Leistung (ca. 550 statt ursprünglich 610 PS) und einem schmaleren Heckflügel auskommen. Trotzdem ist der R8 vor allem über die Renndistanz noch immer eine Klasse für sich. Gerätselt wurde lange über die Bedeutung der Typenbezeichnung „R8“. Die Erklärung ist einfach: Seit dem legendären Ur-quattro nummeriert Audi Sport alle Fahrzeug-Projekte intern durch. Beim R8 wurde der Projektname auch zum offiziellen Namen des Wagens und ist nun Synonym für den erfolgreichsten Le Mans-Prototyp der Welt.
Audi produziert 200. R8 LMS
Das Chassis des Audi R8 LMS entsteht am Standort „Böllinger Höfe“ auf denselben Fertigungsanlagen wie das Serienmodell Audi R8. Zwischen beiden Sportwagen besteht eine enge Verwandtschaft: Der Rennwagen nutzt 50 Prozent der Teile und Baugruppen des Serienmodells, darunter den nahezu unveränderten V10-FSI-Motor.
Titelerfolg für den Audi R8 LMS GT4
Für Consani/Lariche ist es der erste Titel mit einem Audi R8 LMS GT4. Dieser Kundensport-Rennwagen zählte auch beim fünften Lauf der GT Cup Series auf dem Slovakiaring zu den besten Teilnehmern seiner Klasse. Das slowenische Team Lema Racing setzte den seriennahen Sportwagen für Grega Simunovic ein. Im ersten Sprint gewann der Kroate seine Klasse mit 3,5 Sekunden Vorsprung, im zweiten Rennen kam er mit 16,4 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Im Langstreckenrennen erzielten Grega und Zak Simunovic zusammen den dritten Platz der GT4-Wertung. Beim vierten Lauf der deutschen Breitensport-Rennserie DMV NES GP gelang einem Audi R8 LMS GT4 der Gesamtsieg. Bernd Schaible/Tobias Erdmann gewannen das Zwei-Stunden-Rennen in Oschersleben für Seyffarth Motorsport mit einer Runde Vorsprung. Bei derselben Veranstaltung trug auch der DMV Super Touring und GT Cup seinen vierten Lauf aus. Tobias Erdmann war im Audi R8 LMS GT4 im ersten Sprint Dritter der Gesamtwertung und Klassensieger, sein Fahrerkollege Bernd Schaible wiederholte exakt diese Ergebnisse im zweiten Sprint.
Audi R8 LMS GT3 Klassenerfolge und gute Positionen im Titelkampf: Die Kundenteams von Audi feierten beim fünften Lauf der GT World Challenge Asia powered by AWS vier Podiumsergebnisse, darunter einen Klassensieg. Auf dem Kurs von Okayama in Japan gelang dem Uno Racing Team im zweiten Rennen mit dem Audi R8 LMS der zweite Saisonsieg im Silver Cup. Die Fahrerpaarung Rio/Shaun Thong sicherte sich den Klassenerfolg mit vier Zehntelsekunden Vorsprung. Platz zwei ging an Congfu Cheng/Yu Kuai, die im Audi des FAW Audi Sport Asia Team Phantom von der Pole-Position in der Silver-Klasse gestartet waren. Yu Kuai musste jedoch schon früh einem Unfall ausweichen und geriet auf der Außenbahn in Rückstand. Dennoch holte der Audi mit der Nummer 45 wieder auf und Cheng Congfu lag an der Spitze der Silver-Klasse, bis er zehn Minuten vor Schluss von Rio abgefangen wurde.
Verkaufsstart für Audi R8 LMS GT4
Neuer Kundensport-Rennwagen ab sofort bestellbar Siege für Audi-Sport-Kunden in Neuseeland und Australien Versöhnlicher Saisonabschluss für Belgian Audi Club Team WRT in Blancpain GT
Der neue Audi R8 LMS GT4, der das Modellangebot von Audi Sport customer racing um eine dritte Baureihe ergänzt, kann ab sofort auf vier Kontinenten bestellt werden.
Audi R8 LMS GT4 Verkaufsstart für den jüngsten Neuzugang: Audi Sport customer racing hat im April mit dem Audi R8 LMS GT4 seine dritte Modellreihe für den Kundensport vorgestellt. Der bis zu 364 kW (495 PS) starke GT4-Sportwagen ist ab sofort bestellbar. Das Unternehmen bietet den Rennwagen zum Preis von 198.000 Euro (zzgl. MwSt.) an. Die Auslieferung ist ab Dezember geplant. Kaufinteressenten können den Rennwagen in Europa über Audi Sport customer racing ordern, während Audi Sport customer racing North America, Audi Sport customer racing Asia, Audi Sport customer racing Japan und Audi Sport customer racing Australia den Vertrieb auf drei weiteren Kontinenten übernehmen. Zentral steht Hendrik Többe als Ansprechpartner zur Verfügung: hendrik.toebbe@audi.de
Audi R8 LMS GT3 Traumwochenende in Phillip Island: Matthew Stoupas gewann in Australien beim Finale der Victorian State Circuit Racing Championships alle drei Läufe. Der Australier blieb bei der fünften Rennveranstaltung in seinem Audi R8 LMS ultra nicht nur auf dem Kurs von Phillip Island ungeschlagen, sondern auch in der Sports-Cars-Meisterschaftswertung. Damit steht Stoupas als Nachfolger von Steven McLaughlan fest, der die Rennserie im australischen Bundesstaat Victoria im vergangenen Jahr in einem Audi R8 LMS ultra für sich entschieden hatte. Ross Lilley komplettierte das erfolgreiche Wochenende der Audi-Sport-Kunden mit jeweils einem zweiten Platz im ersten und im dritten Rennlauf. Doppelsieg auf der Südinsel: Das Team International Motorsport feierte im zweiten Lauf der South Island Endurance Series auf der neuseeländischen Südinsel einen Doppelsieg.
Audi R8 triumphiert bei seinem letzten Einsatz
Der siegreiche Audi R8 trug in Lime Rock einen Aufkleber mit dem Schriftzug „Mein anderes Auto ist ein Diesel“. Stimmen nach dem Rennen in Lime Rock Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Es ist phantastisch, eine großartige Karriere mit einem Sieg beendet zu haben – und das auch noch mit dem 50. Sieg in der American Le Mans-Serie, der ebenfalls in die Geschichtsbücher des Motorsports eingehen wird. Das ist ein tolles Ende einer Erfolgsstory mit einem großartigen Auto. Danke an die Fahrer, danke an das Team – das war eine wirklich ganz exzellente Vorstellung.“ Dindo Capello (Audi R8 #2): „Ich war überrascht, wie gut und schnell das Auto in den ersten drei Runden war – genau wie in Houston. Unsere Boxenstopp-Strategie war absolut perfekt und das Team hat einen tollen Job gemacht. Allan war die ganze Zeit unheimlich schnell, und trotz des Missverständnisses mit dem Streckenposten beim letzten Boxenstopp konnte uns heute mit unserem R8 niemand stoppen. Abgesehen von diesem Rennen habe ich viele andere tolle Erinnerungen an den R8 wie die Pole Position 2000 auf dem Nürburgring – dem ersten Einsatz des R8 in Deutschland – und natürlich meinen Le Mans-Sieg 2004.“ Allan McNish (Audi R8 #2): „Auf diesen Tag können das Team, Dindo und ich stolz sein. Für mich ist es ein unbeschreibliches Gefühl, das letzte Rennen des R8 gewonnen zu haben. Wir – das Auto, das Team und die Fahrer – mussten 110 Prozent für diesen Sieg geben, aber der R8 hat das wie immer weggesteckt. Ich hatte mit dem R8 so viele Erfolgserlebnisse: mein erster R8-Sieg – mit Dindo – 2000 in Sears Point, der Sieg in Adelaide im selben Jahr, mit dem ich ALMS-Champion wurde, mein Erfolg für Audi UK 2004 in Sebring oder der Triumph beim 1000-Kilometer-Rennen in Silverstone 2005 bei extrem schwierigen Wetterverhältnissen.
„Japanischer“ Audi R8 siegt in Le Mans
Ara/Capello/Kristensen (Audi R8) 379 Runden 2. Davies/Herbert/Smith (Audi R8) + 41,354 Sek. 3. Lehto/Werner/Pirro (Audi R8) 11 Rd. zur. 4. Ayari/Comas/Treluyer (Pescarolo-Judd) 17 Rd. zur. 5. Biela/Kaffer/McNish (Audi R8) 29 Rd. zur. 6. Gavin/Beretta/Magnussen (Chevrolet) 34 Rd. zur. 7. Lammers/Dyson/Kaneishi (Dome-Judd) 38 Rd. zur. 8. Fellows/O’Connell/Papis (Chevrolet) 45 Rd. zur. 9. McRae/Rydell/Turner (Ferrari) 50 Rd. zur. 10. Maassen/Bergmeister/Long (Porsche) 52 Rd. zur.
Vierter Sebring-Sieg für den Audi R8
Audi Sport UK beendete einen Testeinsatz für die 24 Stunden von Le Mans mit einem weiteren Audi R8 trotz eines Hinterwagenwechsels auf dem sechsten Platz.
Gesamtsiege für den Audi R8 LMS in Europa, Asien und Neuseeland
Im zweiten Rennen erreichte die deutsch-österreichische Fahrerpaarung im Audi R8 LMS den siebten Rang direkt vor ihrem Meisterschaftskonkurrenten Levente Révész. Mit nur fünf Punkten Rückstand auf den ungarischen Mercedes-Piloten haben Haase/Reicher beim Finale in Monza im Oktober damit weiterhin gute Chancen auf die Titelverteidigung. Das Team I.S.R. steuerte ebenfalls einen Podiumsplatz bei. Die tschechische Fahrerpaarung Libor Milota/Filip Salaquarda belegte im ersten Rennen Platz drei in der Pro-Am-Wertung. Beim Finale zum GT World Challenge Europe powered by AWS Sprint Cup in Valencia sicherten sich zwei Kundenteams von Audi Podiumsplätze in den Jahresendwertungen. Gilles Magnus und Paul Evrard steuerten den Audi R8 LMS von Saintéloc Racing im zweiten Rennen auf den dritten Platz im Gold Cup. Damit beendeten sie die Gold-Cup-Saison in der Fahrerwertung ebenso wie Saintéloc Racing die Teamwertung auf Platz drei. Im Silver Cup sicherten sich Alex Aka und Tresor Attempto Racing Platz drei in der Jahresklassifikation. Beim neunten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie gingen drei Klassen-Podiumsplatzierungen an den Audi R8 LMS. Das beste Ergebnis gelang dem Team Max Kruse Racing. Es setzte beim Debüt eines Audi R8 LMS in der Klasse AT1 für alternative Antriebe auf eine Kooperation mit der Fugel-Gruppe und Land-Motorsport. Dominik Fugel, Marcel Fugel und Benjamin Leuchter steuerten den GT3-Sportwagen auf Platz eins dieser Wertung und verpassten als Vierte im Gesamtergebnis den Sprung aufs Podium nur um 0,517 Sekunden. Der Rennwagen tankt E20-Kraftstoff mit biogenem Anteil. In der Kategorie Pro-Am verbuchte der Audi R8 LMS den zweiten Platz. Juta Racing erreichte dieses Ergebnis mit der Fahrerpaarung Selv/Alexey Veremenko. In der Klasse SP9 Am kam das Team équipe vitesse mit Michael Heimrich/Arno Klasen/Sascha Steinhardt in einem Audi R8 LMS auf Platz drei ins Ziel.