“ Gernot Döllner: „Wir geben Ingolstadt klare Perspektiven – mit starken Modellen, gezielten Investitionen und robusten Produktionsplanungen.“
Bei der ersten Betriebsversammlung des Jahres bei Audi im Werk Ingolstadt standen Arbeitsplatzsicherung, Auslastung und Investitionen im Mittelpunkt. Der Betriebsrat betonte, dass die Zusagen aus der Zukunftsvereinbarung uneingeschränkt gelten und damit Stabilität für die Belegschaft schaffen. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, wie wichtig Investitionen in Infrastruktur, Prozesse und Qualifizierung sind, um den Standort wettbewerbsfähig zu halten: „Nur wenn wir heute entschlossen investieren, sichern wir morgen unsere Arbeitsplätze und die Stärke des Standorts“, sagte die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Karola Frank. Zudem wurde die neue Betriebsvereinbarung „Transformation“ vorgestellt, die klare Regeln für einen fairen und sozial gestalteten Wandel definiert.
Rund 6.000 Kolleginnen und Kollegen verfolgten in der vollbesetzten Halle B sowie an den Außenstandorten die erste Betriebsversammlung des Jahres. Jörg Schlagbauer, Vorsitzender des Betriebsrats, führte durch das Programm. Im Mittelpunkt seiner Rede standen die Ergebnisse der Betriebsratswahl, der Start in die neue Amtszeit und der gemeinsame Umgang mit wirtschaftlichen Herausforderungen. Schlagbauer betonte Geschlossenheit, Verantwortung und eine klare Haltung gegen Spaltung. Zugleich kündigte er an, die Interessen der Beschäftigten konsequent zu vertreten und strategische Entscheidungen eng zu begleiten. „Wir haben einen klaren Auftrag“, erklärte er. „Wir geben Gas – mit Energie und voller Fahrt voraus.“ Betriebsrat zieht Bilanz der Zukunftsvereinbarung In ihrem Bericht betonte Karola Frank, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende und Vorsitzende der IG Metall bei Audi Ingolstadt, die Bedeutung der Zukunftsvereinbarung für die Stabilität am Standort.
2026 steht ganz im Zeichen der Musik: Audi feiert gemeinsam mit dem Birdland Jazz Club Neuburg ein Vierteljahrhundert Jazz im Audi Forum Ingolstadt. Das 200. Jubiläumskonzert am 19. März gestaltete die Titilayo Adedokun Blues Band mit „Blues for all Seasons“.
Der Jazz ist ein spannender Teil der Musikgeschichte. Das Audi Forum Ingolstadt widmet sich mit der Reihe „Jazz im Audi Forum Ingolstadt“ seit nunmehr 25 Jahren diesem Genre. In Kooperation mit dem Birdland Jazz Club Neuburg finden jährlich Jazzkonzerte unterschiedlicher Stilrichtungen von Swing über Hardbop bis hin zu Dixieland-Jazz und Latin/Salsa statt. Die große Popularität der Reihe, deren 200. Konzert in das Jubiläumsjahr fällt, ist der Programmauswahl des Birdland Jazz Clubs zu verdanken. Das 200. Konzert am 19. März um 20 Uhr im museum mobile gestaltete die Titilayo Adedokun Blues Band mit ihrem Programm „Blues for all Seasons“. Die musikalische Reise voller Emotionen, Rhythmus und Leidenschaft hat zum Mitsingen, Mitklatschen, Tanzen, Weinen und Lachen eingeladen. Alle Kunst- und Kultur-Highlights auf einen Blick – mit dem Audi ArtExperience Newsletter: Jetzt anmelden.
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20.03.2026
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Audi in Ingolstadt – Footage
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13.03.2026
Audi F1 – Gabriel Bortoleto besucht Ingolstadt – Footage
Die Marke mit den vier Ringen entwickelt ihr Produktionsnetzwerk konsequent weiter: Im Stammwerk Ingolstadt startet Mitte 2026 die Fertigung des Audi Q3 im Verbund mit Audi Hungaria in Győr (Ungarn). Die Vorbereitungen für den Produktionsstart des vollelektrischen Audi A2 e-tron in Ingolstadt laufen ebenfalls auf Hochtouren. Mit hoher Flexibilität, dem Ausbau der Elektromobilität und einer engen internationalen Zusammenarbeit richtet Audi seine Standorte zukunfts- und wettbewerbsfähig aus.
Am Standort Ingolstadt endet im April die Produktion des Audi Q2. Das kompakte SUV war seit 2016 fester Bestandteil des Produktionsprogramms im Stammwerk. 887.231 Einheiten hat das Unternehmen an Kundinnen und Kunden übergeben. Parallel dazu läuft auch die Fertigung des Audi A1 am Standort Martorell (Spanien) aus. Seit der Markteinführung im Jahr 2010 hat Audi 1.389.658 Einheiten ausgeliefert. Besonders beliebt sind die beiden Modelle unter anderem in Deutschland, Großbritannien und Italien. „Die Teams am Standort Ingolstadt haben mit viel Leidenschaft zum Erfolg des Audi Q2 beigetragen. Im Schulterschluss mit Győr schlagen wir ein neues Kapitel auf und starten Mitte des Jahres mit der Verbundfertigung des Audi Q3“, erklärt Werkleiter Siegfried Schmidtner. Durch diese Zusammenarbeit deckt Audi die starke Nachfrage nach dem SUV und stellt zugleich eine ausgewogene Auslastung beider Standorte sicher. Die Karosserien für das zusätzliche Volumen werden in Győr gefertigt und anschließend in Ingolstadt lackiert und montiert. Die Verbundfertigung des Q3 ist ein wichtiger Baustein der im März 2025 geschlossenen Zukunftsvereinbarung und steht exemplarisch für die Flexibilität des internationalen Produktionsnetzwerks. Auch mit Blick auf die Logistik ist die Verbundfertigung des Audi Q3 ein Beispiel für die enge Verzahnung: Innerhalb von weniger als einem Jahr haben die Supply-Chain-Teams in Ingolstadt und Győr alle notwendigen logistischen Prozesse aufgebaut.
Audi am Standort Ingolstadt
Seit 75 Jahren baut Audi am Standort Ingolstadt Automobile. Die AUDI AG hat hier ihren Stammsitz, in Ingolstadt arbeiten rund 40.000 Menschen (Stand 31.12.2025) für den „Vorsprung durch Technik“. Von der ersten Idee bis hin zum fertigen Auto findet der gesamte Produktionsprozess des Audi A3, Audi A6 e-tron und Audi Q6 e-tron im Ingolstädter Werk statt. Der Audi Standort Ingolstadt entwickelt sich weiter in Richtung einer vernetzten, digitalen Fabrik für die elektrifizierte Zukunft. Moderne Produktionssysteme und Hightech-Lösungen ermöglichen eine hocheffiziente, nachhaltige Fertigung. Mit dem Audi A6 e-tron und dem Audi Q6 e-tron fahren bereits zwei vollelektrische Modelle in Ingolstadt vom Band. Darüber hinaus startet im Laufe des Jahres 2026 die Produktion des neuen Audi A2 e-tron. Mit dem Mix aus vollelektrischen Modellen und Verbrennermodellen wie dem neuen Audi Q3, der im Jahresverlauf im Verbund zwischen dem Standort Győr und dem Standort Ingolstadt gefertigt wird, stellt Audi den Standort Ingolstadt robust und zukunftssicher auf. Aktuelle Modellreihen am Standort: Audi A3, Audi A6 e-tron, Audi Q6 e-tron Hier geht es zum Standort im Porträt
Produktionsstandorte Audi Konzern
Arno-Michael Drotleff
Im September 1999 hat die AUDI AG ihr neues Windkanal-Zentrum mit zwei innovativen Prüfständen, einem Aeroakustik- und einem Thermo-Windkanal in Betrieb genommen. Der Aeroakustik-Windkanal dient vor allem der Untersuchung von Fahrzeugumströmungen und Geräuschquellen. Jedoch auch die klassischen Aufgaben eines Windkanals, die Reduzierung des Luftwiderstands einer Karosserie sowie die Analyse von Auf- und Abtriebskräften, gehören zum Programm dieses Prüfstands. Damit will Audi das Windgeräuschniveau seiner Fahrzeuge noch weiter absenken und seinen technischen Vorsprung beim strömungsgünstigen Karosseriedesign ausbauen. Die zentrale Aufgabe des Thermo-Windkanals ist die Optimierung der Motorraumdurchströmung und damit der Kühlsysteme im Automobil.
Und es sind die Audianerinnen und Audianer, denen dies gelingen wird“, so der Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch Markus Duesmann, Vorstandsvorsitzender AUDI AG, „Mit dem Q6 e-tron kommt E-Mobilität erstmals aus Ingolstadt. Auch die A6 e-tron-Familie wird künftig hier am Standort produziert. Darauf freue ich mich sehr.“
Trotz strenger Maskenpflicht bei Audi in Ingolstadt fand die vierte und letzte Betriebsversammlung in diesem Jahr planmäßig in der Halle B statt. Stellvertretend für den Audi Betriebsrat forderte der Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch vor den rund 4.100 anwesenden Audianer_innen in der Halle B die Modernisierung der heimischen Standorte sowie Investitionen in die Aus- und Weiterbildung, damit Audi Zukunft mit „Vorsprung durch Technik“ hat.
Zu Beginn der Betriebsversammlung begrüßte die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Rita Beck alle Audianer_innen recht herzlich zur letzten Betriebsversammlung in diesem Jahr: „Schön, dass ihr so zahlreich erschienen seid und trotz Maskenpflicht heute beim Endspurt zum Jahresende dabei seid.“ Gewöhnlicherweise sind die Monate November und Dezember immer hektisch – sowohl beruflich, als auch privat. Doch bei all dem Weihnachtstrubel vergesse die Audi Belegschaft eines nie: das soziale Engagement. „Ihr liebe Kolleg_innen habt dieses Jahr wieder einmal aufs Neue bewiesen, dass soziales Engagement bei Audi nicht nur großgeschrieben, sondern auch aktiv gelebt wird. Die Beteiligung an unseren diesjährigen Weihnachtsaktionen spiegelt uns genau das wider – egal ob bei der Wunschbaum-Aktion oder der traditionellen Weihnachtsspende“, so die Versammlungsleiterin, „Ihr habt das Herz am rechten Fleck und sorgt dafür, dass Kinder in sozialen Einrichtungen genauso ein schönes Fest wie ihr mit euren Familien habt.“ In diesem Zuge bedankte sich Beck im Namen des gesamten Ingolstädter Betriebsrats für die zahlreiche Beteiligung und wünschte allen frohe Weihnachten.
Standardwerk über das Erfolgsmodell Audi 80
Über vier Modellgenerationen hinweg war er ein Bestseller aus Ingolstadt: Der Audi 80 hatte großen Anteil am Erfolg der Marke mit den Vier Ringen. Zum 35-jährigen Jubiläum liegt jetzt das lang erwartete Buch „Audi 80: Entwicklung – Technik – Design“ von Kevin Thiel im Buchhandel bereit. Das Standardwerk ist von Audi Tradition initiiert, koordiniert und mitfinanziert – erschienen in der „Edition Audi Tradition“ im Heel Verlag.
Fortschrittliche Technik, moderne Leichtbauweise, zeitloses Design und moderate Preise zeichneten den Audi 80 aus, dessen Produktion im August 1972 anlief. Dank der attraktiven Modellpalette mit Limousine, Coupé, Kombi und Cabriolet konnten von dem Ingolstädter Mittelklassewagen und seinen Derivaten weltweit über fünf Millionen Einheiten abgesetzt werden. Seine sportliche Karriere reicht zurück bis in das Jahr 1974, als der Audi 80 GT für Tourenwagen-Rennen und wenig später auch für den Rallyeeinsatz homologiert wurde. Er bildete die Basis für den Aufbau der Audi Sportabteilung im Jahr 1978 und die motorsportlichen Erfolge von Audi im internationalen Rallyesport der 80er wie auch im Rundstreckenrennsport der 90er Jahre. Der Autor Kevin Thiel zeigt in dem reich bebilderten Buch alle wichtigen Facetten der einzigartigen Erfolgsgeschichte des Audi 80 auf: Die Modellgenerationen und die von ihm abstammenden Modellreihen – Audi Coupé, Audi 90 und Audi Cabriolet – werden nachgezeichnet, von den Anfängen im Jahr 1972 bis zum Herbst 1994, als der Audi 80 vom Audi A4 abgelöst wurde. Das Audi 80 Buch (ISBN 978-3-89880-828-6) ist ab sofort zum Preis von 35 Euro im Buchhandel, im Museumsladen im Audi Forum Ingolstadt oder online unter www.audi.de/museumsshop erhältlich. Das Audi Markenzeichen der Vier Ringe symbolisiert die Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer, die 1932 in der Auto Union zusammengefasst wurden.
Im September 1949 als Auto Union GmbH gegründet Erste Fahrzeuge unter bescheidenen Bedingungen in gepachteten Räumen gefertigt
Seit nun 60 Jahren ist die AUDI AG am Standort Ingolstadt ansässig. Am 3. September 1949 wurde in der alten bayerischen Herzogstadt die damalige Auto Union GmbH gegründet, ein von der ehemaligen sächsischen Auto Union AG rechtlich unabhängiges Unternehmen. Die Auto Union AG war im sächsischen Chemnitz beheimatet und war in der sowjetischen Besatzungszone nach einer Zeit der Zwangsverwaltung aus dem Handelsregister gelöscht worden.
1949 startete die Auto Union GmbH unter bescheidenen Bedingungen und nahm noch im selben Jahr die Produktion von Fahrzeugen in angepachteten Räumen an der Peripherie der Ingolstädter Innenstadt auf. Schon ab August 1949 wurden als erste DKW-Fahrzeuge des wiedererstandenen Unternehmens Kleinlieferwagen des Typs F 89 L Schnellaster mit Frontantrieb und Zweizylinder-Zweitaktmotor gebaut. Im November 1949 folgte die Produktion des ersten Nachkriegsmotorrades. Unter der Bezeichnung DKW RT 125 W („W“ stand für „West“), der Neuauflage eines zwischen 1940 und 1945 in Zschopau produzierten Erfolgstyps. Zehn Jahre später war der erste Bauabschnitt der neuerrichteten Werksanlagen bezugsfertig. Im sogenannten „Neuen Werk“ an der Ettinger Straße ging im Juni 1959 der DKW Junior, ein moderner Kleinwagen mit Dreizylinder-Zweitaktmotor und Vorderradantrieb in Serie. Die Werksanlagen waren speziell für die Produktion des Junior errichtet worden, bis zu 300 Fahrzeuge entstanden arbeitstäglich. Das „Junior-Werk“, wie es auch bezeichnet wurde, ist die Keimzelle der heutigen ausgedehnten Audi Werksanlagen.