Audi Hungaria: Stabiles Produktionsvolumen und Effizienzsteigerung im Geschäftsjahr 2025
- Stabiles Jahr: robuste Geschäftsergebnisse und konsequente Kostenoptimierung prägen gute Performance von Audi Hungaria
- Effizienzsteigerungen und die Verschlankung der Organisation stärken die Wettbewerbsfähigkeit
Trotz eines schwierigen Marktumfeldes erzielte Audi Hungaria im Jahr 2025 eine gute Performance mit soliden Produktionsvolumen und robusten Finanzergebnissen. Das Unternehmen in Győr bleibt ein Schlüsselakteur der ungarischen Automobilindustrie und ein zentraler Bestandteil des globalen Produktions- und Entwicklungsnetzwerks des Audi Konzerns und des Volkswagen-Konzerns. Das Jahr 2026 bringt zugleich neben geopolitischen und transformatorischen Herausforderungen einen wichtigen Meilenstein: den Start der Produktion der elektrischen MEBeco-Antriebe.
2025 produzierte Audi Hungaria 1.585.290 Antriebe (2024: 1.580.991), darunter 264.871 (2024: 151.899) elektrische Antriebe. Im Fahrzeugwerk wurden insgesamt 200.756 Automobile (2024: 179.710) hergestellt, darunter die Modelle Audi Q3 und Q3 Sportback mit 128.946 Einheiten (2024: 163.047) sowie 71.810 Cupra Terramar (2024: 16.663). Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von € 9.222 (2024: 8.611) Mio. und investierte € 375 (2024: 340) Mio. in neue Technologien. Zu den umgesetzten Projekten zählen die Integration der neuen Audi Q3 Generation in die Produktion sowie die Errichtung von Fertigungsanlagen für die neue Elektromotoren-Generation MEBeco. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1993 wurden insgesamt € 13,2 Mrd. am Standort investiert, was Audi Hungaria zum größten ausländischen Investor in Ungarn und zum führenden Automobilunternehmen des Landes macht.
„Im Jahr 2025 haben wir bewiesen, dass Stabilität, Fachkompetenz und das Engagement unserer Mitarbeitenden weiterhin die wichtigsten Ressourcen von Audi Hungaria sind. In einem schwierigen Marktumfeld haben wir uns darauf fokussiert, die Position des Unternehmens im globalen Netzwerk des Audi Konzerns und des Volkswagen-Konzerns zu stärken. Mit unseren attraktiven Produkten in der Antriebs- und Fahrzeugfertigung planen wir für die nächsten Jahre mit einer guten Auslastung“, sagt Michael Breme, Vorsitzender des Vorstands von Audi Hungaria.
Highlights des Geschäftsjahres 2025 waren in der Antriebsfertigung die Produktion des 46-millionsten Antriebs sowie die Vorbereitungen für den Produktionsstart der neuen E-Motoren-Generation MEBeco. In der Fahrzeugfertigung wurde der einmillionste Audi Q3 gefertigt und der Produktionsstart des neuen Audi Q3 gefeiert. Der Werkzeugbau, der größte seiner Art in Mitteleuropa, feierte sein 20-jähriges Jubiläum.
Die Technische Entwicklung baute ihre Kompetenzen in der Entwicklung von E-Antrieben weiter aus. Trotz des internen und externen Wettbewerbs konnte der Dienstleistungsbereich seine Aufträge und seine Auslastung im Jahr 2025 stabil halten.
2025 lag der Fokus von Audi Hungaria auf der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Mit gezielten Maßnahmen ließen sich Kosten reduzieren und die Effizienz steigern. Darüber hinaus wurden die Strukturen systematisch optimiert und die indirekten Bereiche verschlankt.
Zum Jahresende 2025 beschäftigte Audi Hungaria zusammen mit der Belegschaft der 100-prozentigen Tochtergesellschaft AUDI HUNGARIA AHEAD Kft. 11.430 Mitarbeitende (2024: 11.930).
„Wir müssen weiterhin unsere Kosten senken und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Audi Hungaria steigern. Die Bündelung unserer Ressourcen und die Nutzung unserer flexiblen Produktionsstrukturen sind Voraussetzungen für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2026“, sagt Achim Grewe, Vorstand für Finanzen, Beschaffung, IT und Compliance.



