Die AUDI AG blickt auf eine sehr bewegte und vielseitige Geschichte zurück, ihre Tradition reicht im Automobil- und Motorradbau bis in das 19. Jahrhundert zurück. Die in Sachsen beheimateten Marken Audi und Horch in Zwickau, Wanderer in Chemnitz sowie DKW in Zschopau bereicherten den deutschen Automobilbau und prägten die Entwicklung des Automobils maßgeblich. Aus diesen vier Marken entstand 1932 die Auto Union AG. Gemessen an den produzierten Stückzahlen war diese damals der zweitgrößte Kraftfahrzeughersteller in Deutschland. Als Markenzeichen wählte das Unternehmen vier ineinander verschlungenen Ringe, die bis heute an die vier Gründermarken erinnern. Nach dem Zweiten Weltkrieg enteigneten die sowjetischen Besatzungstruppen die in Sachsen liegenden Produktionsanlagen der Auto Union AG und demontierten sie.
Führende Mitarbeiter des Unternehmens gingen daraufhin nach Bayern, wo sie 1949 in Ingolstadt mit der Auto Union GmbH eine neue Gesellschaft gründeten, die die Kraftfahrzeugtradition der Vier Ringe fortführte. Die Auto Union GmbH und NSU fusionierten 1969 zur Audi NSU Auto Union AG, und seit 1985 firmiert das Unternehmen unter dem Namen AUDI AG mit Sitz in Ingolstadt – die Vier Ringe sind nach wie vor das Firmensignet. Horch Am Anfang des Geschehens stand August Horch, einer der deutschen Pionier-Ingenieure des Automobilbaus. Als Absolvent des Technikums im sächsischen Mittweida war er zunächst im Motorenbau, später als Abteilungsleiter im Motorwagenbau bei Carl Benz in Mannheim tätig. 1899 machte er sich selbstständig und gründete in Köln die Horch & Cie. Für seine Automobil-konstruktionen verwendete er als erster in Deutschland Aluminiumguss bei Motoren und Getriebegehäusen, die Kardanwelle als Kraftübertragungselement und hochfesten Stahl für Getriebe-Zahnräder. 1902 kam Horch nach Sachsen, zunächst nach Reichenbach, 1904 dann nach Zwickau. Seit 1903 entstanden zunächst Zwei-, später in Zwickau Vierzylinder-Wagen.
Racing Director, Audi Revolut F1 Team
Allan McNish ist Racing Director des Audi Revolut F1 Teams und berichtet an Mattia Binotto. In dieser Funktion verantwortet er die operative Leitung der Renneinsätze und leitet die Bereiche Strategie und Rennbetrieb, Fahrermanagement sowie das Heritage-Programm des Teams. Darüber hinaus vertritt er das Team bei Medien- und Partnerterminen an den Rennwochenenden und leitet weiterhin das Audi Driver Development Programme als eine wichtige Säule des langfristig angelegten Formel-1-Engagements von Audi. Der in Dumfries, Schottland, geborene McNish hat sich einen Ruf als einer der erfahrensten und vielseitigsten Fahrer im Motorsport erarbeitet. Nach frühen Erfolgen im Kartsport und in verschiedenen Nachwuchsklassen stieg er als Testfahrer bei McLaren in die Formel 1 ein und fuhr später als Stammfahrer für Toyota. In seiner F1-Laufbahn war McNish zudem als Test- und Reservefahrer für McLaren, Benetton und Renault tätig. Er gilt als einer der erfolgreichsten Fahrer im Langstreckenrennsport und ist seit 2000 eng mit der Marke Audi verbunden. McNish erzielte drei Gesamtsiege bei den 24 Stunden von Le Mans und gewann 2013 den Fahrertitel in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Zu seinen weiteren Erfolgen zählen mehrere Siege bei den 12 Stunden von Sebring, beim Petit Le Mans und dem 1000-km-Rennen von Silverstone sowie drei Meistertitel in der American Le Mans Series. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn blieb McNish dem Unternehmen Audi in verschiedenen leitenden Funktionen erhalten. Er war als Koordinator für die Motorsport-Aktivitäten der Audi Gruppe und als Teamchef für Audi Sport ABT Schaeffler in der Formel E tätig. Unter seiner Leitung gewann das Audi Werksteam in seiner Debütsaison den Teamtitel in der Elektrorennserie.
24.04.2026
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11.11.2014
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Historischer Werbefilm: "Träume die sie kaufen können" (1960)
Dezember 1983 Geburtsort: Rorschach (CH) Wohnort: Bellmund (CH) Familienstand: verheiratet, ein Kind Karriere: 1996–2000 Kartsport 2000 1. Platz Formel Lista Junior Schweiz 2001 Formel Renault 2000 Eurocup, Italienische Formel Renault 2002 2. Platz Formel Renault 2000 Eurocup 2003 2. Platz Formel Renault V6 Eurocup 2004 Formel Renault V6 Eurocup, Formel-1-Testfahrer (Sauber F1) 2005 GP2-Serie 2006 Formel-1-Test- und Ersatzfahrer (Scuderia Toro Rosso) 2007 1. Platz A1GP-Serie, Champ Car World Series 2008 1. Platz A1GP-Serie, Formel-1-Tests (Red Bull Racing) 2009 24 Stunden Le Mans, Formel-1-Tests (Red Bull Racing) 2010 3. Platz Le Mans Series (LMP1), 24 Stunden Le Mans, Formel-1-Test und Demofahrten (Red Bull Racing) 2011 1. Platz Le Mans Series (LMP1), 6. Platz 24 Stunden Le Mans, Formel-1-Test und Demofahrten (Red Bull Racing) 2012 4. Platz FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, 4. Platz 24 Stunden Le Mans, Formel -1-Test und Demofahrten 2013 1. Platz Petit Le Mans, 3. Platz 12 Stunden Sebring, 2. Platz Laguna Seca, 2. Platz Long Beach (jeweils American Le Mans Series), LMP1-Testprogramm Porsche 2014 3. Platz FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (LMP1, Porsche) 2015 3. Platz FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, 5. Platz 24 Stunden Le Mans (LMP1, Porsche) 2016 1. Platz FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, 1. Platz 24 Stunden Le Mans (LMP1, Porsche) 2017 4. Platz FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (LMP1, Porsche), FIA Formel E 2017/18 (zwei Rennen, Dragon Racing) 2018 5. Platz FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC 2018/19, 4. Platz 24 Stunden Le Mans (LMP1, Rebellion Racing) 2019 4. Platz 24 Stunden Le Mans (Rebellion Racing) 2020 2. Platz 12 Stunden Sebring (GTLM), FIA Formel E 2019/2020 2021 2. Platz FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (GTE Pro) 2022 1. Platz 12 Stunden Sebring (DPi) 2023 Asian Le Mans Series, 3. Platz24 Stunden Le Mans (LMP2, Duqueine) Simulatorfahrer Audi Formel-1-Projekt
Jahre 50 Audi Tradition 14 Jubiläumstermine 2024 Audi100 Coupé S Jahre 55 Die mit deutlichen Anleihen an den damaligen italienischen Designstil entworfene Coupé-Ausführung des Audi100 wurde im September 1969 auf der Frankfurter Automobilausstellung präsentiert, erlebte ihre Markteinführung jedoch erst im darauffolgenden Jahr. Breitere Reifen, innenbelüftete Scheibenbremsen vorne und eine hochwertigere Innenausstattung mit höhenverstellbarer Lenksäule waren einige der Details, die die viersitzige Fastback-Version von der normalen Audi100 Limousine unterschieden. Ursprünglich mit einer Zweivergaseranlage ausgestattet, erhielt das Audi100 Coupé S zur Optimierung des Abgas verhaltens ab Herbst 1971 einen Einzelvergaser, was aber der Leistung des Motors kaum Abbruch tat. Neben den für die 1970er Jahre typischen Signalfarben wurde das Audi100 Coupé S gern auch in Metallictönen geordert. Bis zur Produktionseinstellung 1976 machte das Coupé alle technischen und optischen Faceliftings der Limousinenbaureihe mit. Die späten Baujahre kommen aus diesem Grund optisch „kantiger“, im Stil dem später erschienenen Audi 80 angepasst, daher. Mit einer Gesamtstückzahl von 30.687 Exemplaren blieb das Coupé, im Vergleich zur Audi100 Limousine, ein Automobil für Individualisten, das bereits recht früh Liebhaberstatus erlangte. Audi Tradition 15 Jubiläumstermine 2024 Audi NSU Auto Union AG Jahre 55 Die Volkswagenwerk AG übernahm im Dezember 1964 die Geschäftsanteile der Auto Union GmbH. Anfang 1969 gesellte sich mit der NSU Motorenwerke AG ein zweites Tochterunternehmen zum Volkswagen Konzern. Im weiteren Verlauf kam es am 10. März 1969 zu einem Vereinigungsvertrag zwischen den beiden Tochtergesellschaften, der Auto Union GmbH und der NSU Motorenwerke AG. In einer außerordentlichen Hauptversammlung der NSU AG stimmten die Aktionäre der Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar 1969 zu. Das neue Unternehmen nannte sich fortan Audi NSU Auto Union AG.
Booklet mit einer Auswahl von mehr als zwei Dutzend Jubiläen Vor 25 Jahren kommt der Audi A2 auf den Markt, vor 60 Jahren der erste Audi nach dem Krieg und vor 90 Jahren wird der von Hans Stuck nahe Lucca pilotierte Rennwagen „schnellster Straßenrennwagen der Welt“
Mit dem Booklet „Jubiläumstermine 2025“ informiert Audi Tradition über die wichtigsten produkt- und unternehmensgeschichtlichen Ereignisse in der ebenso bewegten wie vielseitigen Audi Geschichte. Insgesamt 27 Termine haben die Audi Historiker für das Jahr 2025 ausgewählt.
Vor 25 Jahren geht der Audi A2 in den Verkauf: Mit seiner Aluminiumkarosserie profiliert er sich als progressiver Kompaktwagen: leicht, aerodynamisch und sparsam im Verbrauch. Der Audi A2 polarisiert durch sein Design und die ungewohnten Proportionen; das Konzept ist seiner Zeit voraus. Da der Absatz jedoch hinter den Erwartungen bleibt, beendet Audi nach rund fünf Jahren und 176.377 gebauten Exemplaren die Produktion. Inzwischen hat der A2 Kultstatus erlangt und ist zum begehrten Sammlerstück avanciert. Vor 60 Jahren fährt der erste Audi nach dem Zweiten Weltkrieg vom Band. Mit dem „Auto UnionAudi“ greift die Auto Union GmbH 1965 den traditionsreichen Markennamen Audi wieder auf. Der neue Name soll zeigen, dass dieses Auto für den technischen Neuanfang bei der Auto Union steht: Der Audi ist das erste Fahrzeug der Vier Ringe mit Vierzylinder-Viertaktmotor; mit ihm beginnt in Ingolstadt eine neue Ära. Zwanzig Jahre später entsteht durch die Umbenennung der „Audi NSU Auto Union AG“ zum 1. Januar 1985 die AUDI AG; seither tragen Unternehmen und Produkte den gleichen, kurzen und einprägsamen Namen.
Audi MediaCenter Technische Daten Modell Audi RS Q e-tron (Dakar 2024) Fahrzeug Fahrzeugtyp Marathon-Rallye-Fahrzeug (Kategorie T1U – alternative Antriebe) Chassis Stahlgitterrohrrahmen in Kombination mit Carbon/Zylon-Faserverbund- Strukturbauteilen Antrieb/Kraftübertragung Antriebsart Allradantrieb mit elektrisch angetriebenen Achsen E-Antriebe an den Achsen Pro Achse eine Audi MGU05 aus der Formel E Leistung Systemleistung Fahrzeug unter 286 kW Getriebe Pro Achse ein 1-Gang-Renngetriebe inkl. Sperrdifferenzial Softwarebasiertes, virtuelles Mittendifferenzial Batterie High Voltage Battery System (HVBS), ca. 370 kg (nass), Lithium-Ionen- Zellen, nutzbare Batteriekapazität ca. 52 kWh, Laden mit max. 220 kW während der Fahrt durch Energiewandler Energiewandler 2.0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor aus der DTM, gekoppelt über eine Welle mit einem Generator (Audi MGU05 aus der Formel E) Drehzahl- und Moment-geregelter Generatorbetrieb im Effizienzmaximum des Energiewandlers mit intelligentem Batterielade- und Energiemanagement.
Ästhetisch im Design, elektrifiziert und umfassend vernetzt – Audi wertet den A5 weiter auf. Alle Varianten – der Sportback, das Coupé und das Cabriolet – erhalten das topaktuelle MMI touch-Bedienkonzept. Die Mild-Hybrid-Technologie bietet mehr Komfort und senkt zugleich den Kraftstoffverbrauch. Im Audi S5 Sportback und im S5 Coupé arbeitet jetzt ein 3.0 TDI mit 255 kW (347 PS) – er bietet eine einzigartige Kombination von starker Durchzugskraft, hoher Effizienz und großer Reichweite.
Audi R8 LMS ultra #1 siegt beim Finale auf dem Nürburgring Belgian Audi Club Team WRT gewinnt auch die Teamwertung Erster Titel für den Audi R8 LMS ultra in der Saison 2014
Laurens Vanthoor hat im Audi R8 LMS ultra für Audi Sport customer racing den Fahrertitel in der Blancpain Endurance Series (BES) gewonnen. Beim Saisonfinale, dem Nürburgring 1000, siegte der erst 23-jährige Belgier zusammen mit Christopher Mies und César Ramos bei schwierigen Bedingungen. Die 33 Punkte für den Sieg auf dem Nürburgring brachten dem Belgian Audi Club Team WRT zudem den Titel in der Teamwertung der prestigeträchtigen Langstreckenserie. Damit gehen zum dritten Mal in der seit 2011 existierenden Blancpain Endurance Series der Fahrer- und Team-Titel an Audi.
Vanthoor, der zusammen mit den Deutschen Markus Winkelhock und René Rast Ende Juli das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps gewonnen hatte, war mit sieben Punkten Vorsprung als alleiniger Tabellenführer an den Nürburgring gereist. Sein Teamkollege Christopher Mies stellte den Audi R8 LMS ultra mit der Startnummer „1“ im Qualifying auf die Pole-Position. Im Rennen, das im strömenden Regen hinter dem Safety-Car gestartet wurde, behauptete sich Startfahrer Christopher Mies in der Spitzengruppe. Auf Platz zwei liegend übergab er das Auto an den Brasilianer César Ramos. Kurz nach Halbzeit des turbulenten Rennens übernahm Christopher Mies die Führung. Laurens Vanthoor verteidigte die Spitzenposition auf abtrocknender Strecke und fuhr nach sechs Rennstunden mit einem Vorsprung von 57 Sekunden über die Ziellinie. „Ich bin natürlich überglücklich nach dem Gewinn der Sprint-Serie im vergangenen Jahr jetzt die Endurance-Meisterschaft zu gewinnen, das zeigt, dass wir in beiden Serien konkurrenzfähig sind“, erklärte der Belgier. „Vielen Dank an meine Teamkollegen, ohne die ich diesen Titel nicht errungen hätte.