• Michael Breme, Vorsitzender des Vorstands der Audi Hungaria: „Audi Hungaria ist weiterhin ein besonders wichtiger Akteur in der ungarischen Wirtschaft mit großer Außenwirkung“
  • Dr. Patrick Heinecke, Vorstand Finanzen, Beschaffung, IT und Compliance der Audi Hungaria: „Die Transformation stellt das Unternehmen vor enorme Herausforderungen“
Standort-spezifische Herausforderungen belasten Performance von Audi Hungaria im Jahr 2023

Die Performance der Audi Hungaria im Geschäftsjahr 2023 wurde durch standort-spezifische Herausforderungen belastet. Im vergangenen Jahr wurden bei den vier Ringen in Győr 1.660.425 Antriebstränge, darunter 114.058 Elektroantriebe gefertigt. Insgesamt rollten in Győr 177.775 Fahrzeuge (einschließlich SKD-Fertigung) vom Band. 2023 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 9,102 Milliarden Euro* und investierte insgesamt 343 Millionen Euro*. Als größter Arbeitgeber in der Region beschäftigte Audi Hungaria Ende des vergangenen Jahres 11.663 Mitarbeitende. Zusammen mit ihrer 100%-igen Tochtergesellschaft AUDI HUNGARIA AHEAD Kft. haben die beiden Unternehmen insgesamt 12.143 Mitarbeitende.

„Wirtschaftliche Herausforderungen haben das Geschäftsjahr 2023 stark belastet. Die Audi Hungaria ist weiterhin ein besonders wichtiger Akteur in der ungarischen Wirtschaft – mit großem Beitrag zum GDP, zum Export und Beschäftigung in ganz Ungarn“, so Michael Breme, Vorsitzender des Vorstands der Audi Hungaria. „Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Kompetenzen unserer Mitarbeitenden und unsere zukunftsweisende Next Level-Strategie bilden die Grundlage dafür, dass wir erfolgreich bleiben können.“

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen mit den vier Ringen in Győr einen Umsatz von 9,102 Milliarden Euro* und investierte insgesamt 343 Millionen Euro*. Gleichzeitig hat das Unternehmen in eine Reihe von neuen Projekten investiert, darunter in die Serienfertigung der neuen PPE (Premium Platform Electric) Elektroantriebe, und der EA888 R4 Otto Antriebe. Seit der Gründung des Unternehmens in 1993 wurden insgesamt 12,5 Milliarden Euro* investiert, womit Audi Hungaria der größte Investor in der ungarischen Automobilindustrie ist.

Dr. Patrick Heinecke, Vorstand Finanzen, Beschaffung, IT und Compliance der Audi Hungaria, ergänzt: „Die Performance von Audi Hungaria war in 2023 enorm durch einmalige Sondereffekte beeinflusst. Die Aufrechterhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit in der angespannten Markt- und Kostensituation wird uns vor neue Herausforderungen stellen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Wirtschaftlichkeit und finanzielle Perfomance zu verbessern, um für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein."

2023 wurde das Unternehmen erneut mit dem Preis Attraktivster Arbeitsplatz Ungarns ausgezeichnet, den das Unternehmen mit dem ersten Platz in der Gesamtwertung und in der Kategorie Arbeitgeber in der Automobilindustrie verdient hat. Darüber hinaus wurde Audi Hungaria im vergangenen Jahr vom Zentrum für Familienfreundlichkeit in Ungarn mit dem Zertifikat „familiengerechtes Unternehmen“ ausgezeichnet.

Im vergangenen Jahr feierte das Unternehmen sein 30-jähriges Jubiläum: Mit dem Start der Serienfertigung einer neuen Generation von Elektroantrieben, den PPE-Antrieben, wurde der Weg in Richtung Elektromobilität weiter beschritten und mit der Gründung der eigenständigen Tochtergesellschaft AUDI HUNGARIA AHEAD Kft. wurden die kompetenzbasierten Dienstleistungen gestärkt.

In diesem Jahr wird Audi Hungaria in Győr mit der Fertigung des Modells CUPRA Terramar beginnen und sich weiter auf die nächste Generation von Elektroantrieben, den MEBeco-Antrieben, vorbereiten.


*Die Werte sind nach lokalem Bilanzierungsstandard HBI.