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Elektronikarchitektur für hohe Innovationsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit
80 Prozent aller Innovationen, die Audi in seinen Automobilen realisiert, hängen direkt oder indirekt von Elektronik und somit von der Halbleitertechnologie ab. In den Audi-Modellen sind heute schon zwischen 6.000 und 8.000 Halbleiter eingebaut, die den starken Anstieg der Vernetzung und neue Funktionen erst ermöglichen. Die Tendenz ist weiter steigend, denn mehr Sensoren, mehr vernetzte Systeme und mehr Rechenoperationen erfordern auch mehr leistungsfähige Halbleiter.
Dabei bestimmen die Technologiezyklen der Halbleiterentwicklung die Innovations-möglichkeiten in der Automobilindustrie. Während hier zwischen zwei Fahrzeuggenerationen in der Regel sieben Jahre liegen, beträgt der Produktzyklus in der Halbleiterindustrie gerade mal 15 bis 18 Monate. Audi setzt alles daran, schnell und flexibel zu reagieren, um die Potenziale neuer Chip-Generationen für immer mehr Kundennutzen auszuschöpfen.
Dank der engen Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen vor allem bei der Consumer-Elektronik ist Audi in der Lage, neue Technologien schnell ins Auto zu bringen.
Einer der namhaftesten Partner ist NVIDIA. Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen aus Santa Clara (Kalifornien) begann schon im Jahr 2005. Das jüngste Ergebnis ist der Tegra 40-Chip, der im neuen Audi tablet arbeitet. Der Ansatz des Modularen Infotainmentbaukasten MIB ermöglicht eine Aktualisierung der Hardware in kurzen Zyklen, die das System stets auf der Höhe der Zeit hält. Der Spezialist Qualcomm, mit dem Audi eng zusammenarbeitet, liefert beispielsweise das LTE-Modul für die schnelle Online-Verbindung.
Ein Schlüssel für Innovationen: das Progressive SemiConductor Program (PSCP)
Audi stellt höchste Anforderungen an die im Auto eingebauten Halbleiter, vor allem bei Kriterien wie Robustheit, Langzeitqualität und Funktion über einen großen Temperaturbereich. Vor diesem Hintergrund betreibt die Marke das Progressive SemiConductor Program (PSCP) – es ist ein Schlüsselfaktor für künftige Innovationen.
Im PSCP, das Audi Ende 2010 startete, bleibt der Zulieferer von System-komponenten ein wichtiger Ansprechpartner. Zusätzlich tauschen sich die Audi-Ingenieure auch direkt mit den Herstellern der Halbleiter aus. Dies führt zu hoher Effizienz und Effektivität und macht Innovationen in Zeitabständen möglich, die sich dem hohen Tempo in der Consumer-Elektronik immer weiter annähern.
Auch bei der Software treibt Audi die Entwicklung eigener Lösungen mit Hochdruck voran. Bereits 2009 wurde zu diesem Zweck die e.solutions GmbH gegründet. Diese ist ein Joint Venture der Audi Electronics Venture GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der AUDI AG, mit der Elektrobit Automotive GmbH. Die e.solutions GmbH kauft auf dem Weltmarkt Funktionssoftware, etwa für Navigation oder Telefonie, und integriert sie in die von ihr entwickelte, modular aufgebaute Software-Suite, die auf den Tegra-Chips von Nvidia läuft. Ein aktuelles Beispiel dafür ist das Online-Update für die Navigationskarte.
Die angegebenen Ausstattungen, Daten und Preise beziehen sich auf das in Deutschland angebotene Modellprogramm. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.