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01.09.15
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Dialoge - Das Audi-Technologiemagazin 2/2015

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MAGAZIN 2/2015
DRUCKFRISCHE SCREENS
Touchscreens aus dem Drucker? Das klingt nach Zukunftsmusik. Doch Physikern der Technischen Universität
München (TUM) ist es jetzt gelungen, mithilfe von Röntgenbestrahlung festzustellen, wie sich Moleküle beim Abkühlen des frischen Drucks verteilen. Es wurde beobachtet, dass sich die Kunststoffkomponenten bereits durch die Zugabe von Lösungsmitteln mit hohem Siedepunkt leichter entmischen. Die Folge: Der Abstand zwischen den Molekülen nimmt ab, und die Leitfähigkeit steigt. Die so erzeugten Mikroelektronikteile sind dünn, flexibel und leicht. So erlaubt diese Technologie, in Zukunft flexible Displays, leuchtende Folien und sogar hauchdünne Solarzellen ohne großen Energie- und Kostenaufwand herzustellen. Grundlage sind sogenannte organische Leuchtdioden, kurz OLEDs.

Bild-Nr: A158059
Copyright: Foto: Wenzel Schuermann / TU Muenchen - frei fuer Berichterstattung ueber TU Muenchen und Nanosystems Initiative Munich
Rechte: Verwendung für Pressezwecke honorarfrei
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