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01.09.15
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Dialoge - Das Audi-Technologiemagazin 2/2015

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UPSIDE DOWN
Natürlich waren die Rallyepisten das perfekte Geläuf für den quattro, ab 1981 bewies Audi der Motorsportwelt die Überlegenheit des permanenten Allradantriebs. Das Jahr 1984, aus dem unser 360 PS starkes Exemplar der Generation A2 stammt, begann mit dem Sieg von Walter Röhrl bei der Rallye Monte Carlo und endete mit dem Weltmeistertitel für Stig Blomqvist.
Um Aerodynamik ging es bei diesem Unterboden nicht, hier war Robustheit gegen den intensiven Kontakt mit Schotter, Steinen, manchmal sogar Felsen angebracht. Die McPherson-Radaufhängungen vorne und hinten sind gegenüber dem Serienauto deutlich stabiler, aber auch leichter. Schließlich hatte die zweite Generation des Rallye-quattro ein Homologationsgewicht von nur 1.000 Kilogramm. Und natürlich verzichtet die Abgasanlage nicht nur auf jeglichen Schalldämpfer, sondern hat auch deutlich mehr Durchmesser als beim Straßenwagen. Denn für gut 50 Prozent mehr Leistung braucht es auch den entsprechenden Luftdurchsatz. Die Kampfspuren aus seiner aktiven Zeit vor mehr als 30 Jahren
sind diesem quattro noch anzusehen – auch wenn er für die Nachwelt gründlich konserviert wurde.

Bild-Nr: A158043
Copyright: AUDI AG
Rechte: Verwendung für Pressezwecke honorarfrei
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