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08.08.12
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Dialoge – das Audi-Technologiemagazin 2/2012

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Manipulierte Mondlandschaft: Wie eine Wabe, vielleicht auch ein Krater erscheint die kreisrunde Struktur – die Aufnahme des Rasterelektronenmikroskops setzt der Fantasie keine Grenzen. Kaum zu glauben: Bei diesem Material handelt es sich um verchromten Kunststoff. Das Besondere: Die kreisrunde Öffnung wurde durch eine spezielle chemische Behandlung gezielt herbeigeführt. Dr. Bertram Reinhold von der Abteilung WerkstofftechnikFestigkeit/Korrosion erklärt: „Wir tropfen eine Saure auf die Oberflache des verchromten Kunststoffs. Diese atzt sich durch die verschiedenen Beschichtungen bis auf das Trägermaterial, den Kunststoff.“ Anhand der Aufnahmen des Rasterelektronenmikroskops können die Experten dann bestimmen, ob der Schichtaufbau für die Verchromung den strengen Audi-Vorgaben entspricht. Bei dieser Aufnahme beispielsweise handelt es sich bei der umliegenden oberflächigen Struktur noch um Chrom, am Boden der Wabe ist der Kunststoff zu sehen, und die Seitenwände bestehen aus Nickel. „Ein Beschichtungsaufbau dieser Art schützt vor Umwelteinflüssen und sorgt für eine dauerhafte Qualität über die Lebenszeit des Autos“, erklärt Reinhold.

Bild-Nr: AT120269
Copyright: AUDI AG
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